Archiv für Februar 2010

Kartendrucker und ihre vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten

Freitag, 19. Februar 2010

Kartendrucker, häufig Chipkartendrucker genannt, sind elektronische Desktop-Drucker mit Eingabemagazin oder Einzelkartenzufuhr zum Bedrucken von Plastikkarten. Dadurch unterscheiden sie sich zum Beispiel von Etikettendruckern, deren Zufuhr auf Endlosmaterial basiert. Die Kartenabmessungen sind normalerweise 85,60 × 53,98 Millimeter. Dieses Format wird außerdem bei EC-Karten, dem EU-Führerschein, Telefonkarten oder der Krankenversicherungskarte verwendet. Man kann hier auch vom Scheckkarten-Format sprechen. Die Kartendrucker werden mittels einer Programmiersprache oder über Druckertreiber angesteuert.

Druckverfahren

Das Druck-Prinzip ist bei beinahe allen Kartendruckern identisch: Die Plastikkarte wird gleichzeitig mit einem Farbband an einem Druckkopf vorbei geführt. Durch vom Thermo-Druckkopf abgegebene Hitzeimpulse wird die Farbe von dem Band auf die Karte übertragen. Die übliche Auflösung beträgt beim Kartendruck 300 dpi.

Es existieren mehrere Druckverfahren, die sich in Details unterscheiden: Beim so genannten Thermotransfer-Verfahren werden meist vorbedruckte Plastikkarten einfarbig personalisiert. Dabei wird die Farbe vom Band auf die Karte transferiert.

Beim Thermosublimations-Verfahren kommen dagegen mehrzonige Farbbänder zum Einsatz. Die unbedruckte Karte wird mehrfach mit der jeweiligen Farbzone am Druckkopf vorbei geführt. Die Farbe wird auf die Karte in Abstufungen aufgedampft. So kann man eine Farbtiefe mit bis zu 16 Millionen Farben auf der Karte darstellen. In der Regel findet ein abschließendes klares Overlay Verwendung, das den erfolgten Kartendruck dauerhaft haltbar macht. Es macht den Druck UV-beständig und schützt die personalisierte Plastikkarte vor mechanischem Abrieb.

Beim Retransferkartendruck werden im ersten Schritt wieder mehrzonige Farbbänder benutzt. Der Druck erfolgt jedoch nicht unmittelbar auf der Karte, sondern spiegelverkehrt und auf einem Retransferband. Das bedruckte Band wird im nächsten Arbeitsschritt heiß auf die Karte appliziert. Der Vorteil des Kartendrucks mit diesem Verfahren ist die Unabhängigkeit von der Kartenoberfläche. Vor allem kontaktlose und kontaktbehaftete RFID-Chipkarten sind weitgehend problemfrei und randablaufend bedruckbar.

Das Thermo-Rewrite-Druckverfahren bildet eine Ausnahme: Im Unterschied zu der Mehrzahl der anderen Kartendrucker wird die Karte im Rewrite-Verfahren nicht mit Hilfe eines Farbbands personalisiert. Vielmehr wird eine thermosensitive Schicht in der Karte angeregt. Diese Karten können mehrmals personalisiert, gelöscht und dann erneut beschrieben werden. Die verbreitetsten Anwendungen sind der auf einer Chipkarte basierende Studentenausweis und berührungslose Skipässe, die immer wieder neu ausgestellt werden.

Typen und Funktionsweisen von Kaffeemaschinen

Freitag, 19. Februar 2010

Eine Kaffeemaschine ist ein Gerät zum Extrahieren und zur Filtration von Kaffeebohnen. Wasser dient dabei als Extraktionsmittel. Als Filterelemente werden meistens Kaffeefilter eingesetzt oder Kaffeepads verwendet.

Abgesehen von dem Gebrauch von Filtern oder Pads gibt es weitere Unterscheidungsmerkmale für Kaffemaschinen-Typen. Eine Sonderform der Kaffeemaschine stellt zum Beispiel die Espressomaschine dar, die mit hohem Druck arbeitet. Man unterscheidet außerdem Kaffeevollautomaten von Kaffeemaschinen mit halbautomatisierter Kaffee-Zubereitung. Die Vollautomaten führen die Wasser- und Kaffeezufuhr selbständig aus, und füllen den Kaffee direkt in Becher oder Tassen ein. Darüber hinaus entsorgen sie den Kaffeesatz in einen Satzbehälter.

Kaffeemaschinen sind für die Sozialstruktur in Büros von Bedeutung. Zwar nimmt die Kaffeezubereitung nur einen kleinen Teil der täglichen Arbeitszeit in Anspruch, doch hat die Gesprächsatmosphäre an der Kaffeemaschine positive Auswirkungen auf die Kreativität und das Betriebsklima. In zahlreichen neuen Bürogebäuden werden deshalb „Kaffeeinseln“ von vorne herein eingeplant.

Die Funktionsweise der Kaffeemaschine

Aus dem Wassertank läuft Wasser selbstständig über ein im Zulaufschlauch eingebautes Rückschlagventil in den Heizkörper, dort erhitzt es sich, bildet Dampfblasen, und es baut sich Druck auf, wodurch das Rückschlagventil schließt. Das erhitzte Wasser läuft daraufhin über ein Rohr nach oben in ein zumeist schwenkbares Rohr. Dieses endet über dem Filter. Danach fließt das nächste Quantum Wasser in die Heizung und der Vorgang beginnt aufs neue. Sobald im Heizkörper ausreichend Druck entstanden ist, wird das Wasser durch das Steigrohr hoch gedrückt. Dieses Verfahren bezeichnet man als Mammutpumpe.

Ist sämtliches Wasser verkocht, erreicht die Temperatur des Heizkörpers ungefähr 130 bis 150 Grad Celsius an. Bei dieser Temperatur schaltet ein Temperaturschalter die Heizung ab und regelt nun durch Ein- und Ausschalten die Temperatur der darüber liegenden Heizplatte. Ferner sorgt eine Temperatursicherung dafür, dass auch bei einem Defekt keine Überhitzung auftritt. Sie wird bei circa 180 Grad aktiv.

Kaffeemaschinen brauchen zum Erhitzen des Wassers mehr Elektroenergie als Wasserkocher, weil immer eine bestimmte Menge an Energie mit dem Dampf entweicht. Hinzu kommt die Warmhalteleistung nach dem Kaffeekochen.

Die Lebensdauer moderner Akkus

Mittwoch, 10. Februar 2010

Mittlerweile existieren zahlreiche Arten von Akkus, welche besonders leistungsfähig sind und dem Nutzer mehrere Stunden oder Tage Strom liefern.
Dies ist vom Gerät und dessen Anforderungen abhängig. Zu den wichtigsten Stromlieferanten im Alltag zählen wohl der Notebook Akku, der Camcorder Akku
sowie der Handy Akku. Da diese Geräte nahezu jeden Tag Bestandteil unseres Lebens geworden sind, ist es besonders wichtig,
dass die dazugehörigen Akkus eine möglichst lange Betriebsdauer ermöglichen.

Der Handy Akku versorgt das Mobiltelefon mit Strom, im Standby Modus kann der Handy Akku durchaus mehrere Tage oder Wochen lang halten.
Das Handy ist selbstverständlich nicht der größte Stromfresser, so dass lange Laufzeiten hier relativ leicht zu realisieren sind.

Der Camcorder Akku soll Strom für Filmaufnahmen liefern, außerdem muss dieser klein und kompakt sein.
Daher werden hier Lithium Ionen Akkus verwendet, welche kompakt gehalten sind und nebenbei eine hohe Lebensdauer bei angemessener Leistung besitzen.
Neben dem Camcorder Akku wird diese Technologie auch noch für Notebook Akkus verwendet.
Hier bestehen die Exemplare jedoch aus mehreren Lithium Ionen Zellen.

Der Notebook Akku muss dem Notebook bzw. Laptop mehrere Stunden Strom liefern, zudem muss je nach Anwendung ein hoher Stromfluss aufrechterhalten werden.
Hier ist im Vergleich wohl das größte Stromaufkommen zu bewältigen und dementsprechend leistungsfähig muss die Stromversorgung agieren.
Zum Einsatz kommen hier moderne Lithium Ionen Akkus, welche diese Anforderungen erfüllen können.

Was sollte bei Lithium Ionen Akkus beachtet werden?
Der Lithium Ionen Akku ermöglicht dem Verwender, Geräte eine lange Zeit mit Strom zu versorgen, bei falscher Handhabung kann die Leistungsfähigkeit allerdings schnell absinken.
Der Akku sollte stets komplett aufgeladen sein, bevor dieser genutzt wird. Bevor dieser aufgeladen wird, muss dieser zudem komplett entladen sein, ansonsten können schnell ernsthafte Schäden entstehen.
Die Folgen äußern sich in einer kürzeren Lebensdauer und Laufzeit. Kurzum kann der Akku dann wesentlich weniger Strom liefern.
Beim Notebook sollte die kabellose Stromversorgung zudem nur dann genutzt werden, wenn diese auch wirklich gebraucht wird.
Falls am Schreibtisch gearbeitet wird, kann das Notebook über den Stromanschluss betrieben werden, der Akku muss also nicht in den Computer eingesetzt werden.
Ein weiterer Gebrauchshinweis besteht darin, dass erst dann aufgeladen werden muss, wenn die Kapazität beinahe erschöpft ist.
Beim Notebook sollte also nicht permanent der Akku genutzt und gleichzeitig das Stromkabel angeschlossen sein.
In diesem Fall kommt es zu einer permanenten Aufladung und die Batteriezellen verliert ihre Leistungsfähigkeit.
Es ist ganz normal, dass ein Akku seine Leistungsfähigkeit innerhalb von ein bis zwei Jahren um beinahe die Hälfte reduziert.
Allerdings kann dieser Prozess verlangsamt werden, falls die angesprochenen Vorgehensweisen eingehalten werden.
Mittlerweile gibt es Lithium Ionen Akkus, welche über 16 Zellen verfügen. Diese sind zwar meist recht kostspielig, bieten dem Nutzer aber eine wesentliche größere Betriebsdauer.
Besonders im Business Bereich sind diese Anforderungen oftmals zu erfüllen, wenn das Gerät tagsüber für den Beruf verwendet wird.