Kokosteppiche: Wohntrend oder Eintagsfliege
Freitag, 20. Januar 2012Wohnräume und Lifestyle verändern sich. Eine Tatsache, auf welche die Branche immer wieder hinweist. Was gefragt ist, sind individuelle Ideen, ein eigenständiges Ambiente und die Kombination unterschiedlicher Materialien. Der Anspruch, sich in den eigenen vier Wänden auszudrücken und auf standardisierte Trends zu verzichten, wird immer mehr zum Trend.
Dazu gehört auch, dass viele Haushalte natürliche Materialien wiederentdecken. Den Anfang haben Holz und Naturstein gemacht. Inzwischen ziehen aber auch Naturfasern, wie Kokos oder Sisal nach. Speziell der Kokosteppich, der lange eher eine Randerscheinung war und viel belächelt wurde, hat sich zu einem ernstzunehmenden Gegner für klassische Bodenbeläge gemausert. Was macht diese Naturfaser aber so beliebt?
Kokosteppiche: Modernes Flair und besseres Raumklima
Zwei Gründe für die wachsende Beliebtheit der Kokosteppiche sind mit Sicherheit das moderne Flair, welches die Bodenbeläge aus der Naturfaser inzwischen ausstrahlen, und natürlich eine Eigenschaft, die viele Naturfasern mitbringen – die Atmungsaktivität. Ähnlich Holz können die Fasern der Kokosteppiche aus der Raumluft Feuchtigkeit aufnehmen und bei Bedarf wieder abgeben.
Ein Effekt, den viele Fans natürlicher Materialien schätzen. Auf diese Weise sorgen die Kokosteppiche für ein angenehmes und gesundes Raumklima – ganz von selbst, denn der Austausch der Raumfeuchte wird durch die Physik gesteuert. Darüber hinaus bieten heute Kokosteppiche einen weiteren positiven Effekt: Sie sind relativ pflegeleicht und binden den Staub meist deutlich besser als andere verbreitete Bodenbeläge.
Speziell dieser Effekt kommt einer wachsenden Zahl an Allergikern zugute, da die Belastung durch das Allergen Hausstaub so begrenzt werden kann. Und wer immer noch denkt, dass Kokosteppiche nur in einem schlichten Naturfarbton angeboten werden, liegt weit daneben. Inzwischen bietet die Branche auch farbenfrohe Varianten an, die trotzdem nichts an ihrer natürlichen Schönheit verlieren.