Ford
Henry Ford hat mit seinen Visionen das Leben vieler Menschen verändert. Er verwirklichte seinen Traum, Fahrzeuge anfertigen zu lassen, die für die Allgemeinheit erschwinglich sind und schaffte in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts mit seiner Fließbandproduktion eine Innovation für die weltweite Industrie.
Der Ford-Konzern hat seinen Ursprung in einer von Henry Ford 1903 in Detroit gegründeten Fabrik. Ab 1908 produzierte Ford das auch „Tin Lizzie“ genannte „Modell T“, das erste seriell hergestellte Fahrzeug. 1913 führte Ford die Fließbandproduktion ein, die eine Preissenkung des T-Modells, eine Mindestlohnerhöhung auf fünf Dollar und dennoch Gewinne ermöglichte. Man hatte Maschinen zur Fahrzeugteilproduktion und neue Montagemethoden entwickelt, durch die die Fließbandherstellung realisierbar geworden war. Die Automobilproduktion wurde somit massentauglich. Zwischen 1908 und 1927 produzierte Ford zwei Millionen T-Modelle, die bereits für 260 Dollar verkauft wurden. Bis 1972 war es das meistgekaufte Auto der Welt.
Auf das Modell T folgten weitere große Erfolge, unter anderem das ab 1939 erhältliche Mittelklasse-Automobil „Taunus“ und die ab Ende der 60er-Jahre erhältlichen „Escort“ und „Capri“. Während Ford in der Oberklasse mit Modellen wie dem „Granada“ oder dem „Scorpio“ keine vergleichbare Popularität erreichen konnte, gelang es 1993, mit dem „Mondeo“ ein weiteres erfolgreiches Mittelklasse-Fahrzeug auf den Markt zu bringen. Ein weiteres bedeutendes aktuelles Modell ist der „Focus“. Seit dessen Einführung im Jahr 1998 erfreut sich das Kompaktklasse-Fahrzeug großer Beliebtheit und diverser Auszeichnungen. Aktuell ist Ford der viertgrößte Pkw-Hersteller weltweit.