Die Lust am Schreiben
Immer mehr Menschen fühlen sich mittlerweile zum Autoren berufen. Allerdings denken die Wenigsten über die Schwierigkeiten nach, die dabei auftreten können. Aus dem simplen Bedürfnis seine Gedanken mit der Welt teilen zu wollen entsteht schnell Frust, wenn es dann nichts wird.
Durch Textverarbeitungsprogramme geht das Schreiben heute viel schneller und es gibt sogar Software, die den eigenen Text auf Stil, Ausdruck etc. prüft und dem Hobbyautoren dann entsprechende Defizite aufzeigt. Entgegen der allgemeinen Meinung heißt dies allerdings nicht, dass es einfacher wird ein weltberühmter Schriftsteller zu werden.
Wer die Wirkung seiner Texte auf andere Menschen einmal erfahren möchte, kann sein Können in diversen Blogs im Internet auf die Probe stellen und die kritischen Meinungen der Leser einholen. Diesen Schritt bereits getan und sich bewährt oder einfach übersprungen, ist der darauf folgende Gedanke oft, sich einem Verlag zu präsentieren. Dies sorgt in den meisten Fällen für einen starken Rückschlag. Man stößt an seine Grenzen, wenn man sieht was dort alles beanstandet wird, vorausgesetzt diese Mühe wurde sich überhaupt gemacht.
Eine gute Möglichkeit herauszufinden ob die Menschen überhaupt bereit sind, Geld für die eigene Arbeit auszugeben, findet sich auch im Internet. Wer ein bisschen sucht, kommt schnell auf diverse Seiten, die es anbieten, dass man seine Texte als E-Book (also als Dokument auf dem Computer oder einem speziellen E-Book Reader) direkt verkaufen kann.
Es gibt aber auch die Möglichkeit sich von Menschen, die sich mit Verlagsarbeit und den Anforderungen an den Autoren auskennen, professionelle Hilfe zu holen. Dabei kann der Autorenbetreuer einen in vielen Bereichen unterstützen: beispielsweise beim Lektorat, bei der Covergestaltung und selbst beim Internet-Marketing.