Leistungsdiagnostik
Die Leistungsdiagnostik wird im Wesentlichen in zwei Teile untergliedert. Zum einen in die gesundheitsrelevanten Daten, wie EKG, Belastungs-EKG,Lungenfunktionsdiagnostik und Blutdruckverhalten. Zum anderen werden Daten ermittelt, die für eine Empfehlung des Trainings wichtig sind, meist erfolgt dies durch Angaben im Herzfrequenzbereich. Im Ruhezustand des Körpers werden die Fette und die Kohlenhydrate verstoffwechselt und gespeichert. Nimmt die körperliche Belastung zu, steigt auch der Zuckerverbrauch an. Steht dem Körper nicht mehr genug Zucker zur Verfügung, beginnt er, Milchsäure im Blut einzulagern. Durch die Energiegewinnung findet auch immer ein Mischstoffwechsel statt. Das Ergebnis einer Leistungsdiagnostik ist also immer auch ein Herausfinden von Werten, die der Körper liefert. Bei einer Leistungsdiagnostik werden auch immer die Atemgase und der Laktatwert ermittelt. Diese geben Rückschlüsse auf die Sauerstoffaufnahme und zeigt die jeweilige Dauerleistungsgrenze an. Werte über den Fettstoffwechsel lassen sich ebenfalls ermitteln. Die verschiedenen Werte werden mittels sportspezifischen Ergometern gemessen. Bei Läufern ist es das Laufband, bei Radfahrern ist es das Fahrradergometer. Für die anderen Sportarten stehen spezielle Geräte zur Verfügung. Die Leistungsdiagnostik wird nicht nur bei den Sportlern angewandt, sondern auch bei Patienten, die bestimmte Vorerkrankungen, wie Diabetes oder Bluthochdruck, haben. Hierbei werden die Laktatwerte ermittelt, die für den Patienten zugeschnittenen Behandlung von Nöten sind. Die Leistungsdiagnostik beinhaltet verschiedene Testverfahren, wie die Fahrradergometrie, Laufbandergometrie sowie der Laktattest. Eine Leistungsdiagnostik ist vor allem wichtig, um bei Sportlern die genauen Werte für das optimale Training zu ermitteln und bei erkrankten Patienten, bei denen eine spezielle, auf sie zugeschneiderte Behandlung, erfolgt.