Studium
Es gibt viele gute Gründe, ein Studium aufzunehmen. Vor allem kann es dem Studenten ermöglichen, später den angestrebten Beruf auszuüben. Darüber hinaus fördert es die Fähigkeit, Verantwortung zu übernehmen, selbstständig und unabhängig zu werden und erweitert das Wissen.
Zulassung zum Studium
Wer in Deutschland an einer Hochschule studieren möchte, benötigt eine entsprechende Hochschulreife. Für ein Studium an einer Universität ist die allgemeine (zum Beispiel Abitur) oder fachgebundene Hochschulreife erforderlich. Geht es um ein Studium an einer Fachhochschule, so braucht man die Fachhochschulreife.
Bei einigen Studienfächern ist auch ohne Zugangsberechtigung zum Hochschulstudium eine Zulassung möglich. Voraussetzungen sind dann, dass der Interessent beruflich qualifiziert ist und die Mittlere Reife besitzt.
Bei einigen Studienfächern gibt es weitere Zulassungsbedingungen, beispielsweise einen Numerus Clausus (NC), der aus dem Abiturnotendurchschnitt resultiert. Studienplätze für Fächer, die an vielen Hochschulen zulassungsbeschränkt sind, werden über die Zentralstelle für die Vergabe von Studienplätzen (ZVS) vergeben.
Grundlegendes zum Studium
Vor oder zu Beginn der Vorlesungszeit gibt es in der Regel Einführungsveranstaltungen zum Kennenlernen der Hochschule sowie zu Studienablauf, -organisation und Stundenplan. Informationen zum Inhalt des Studiums sowie zu Voraussetzungen und Ablauf der Prüfungen befinden sich in den Prüfungs- und Studienordnungen und in von einigen Instituten erstellten kommentierten Vorlesungsverzeichnissen. Diese gibt es als Ausdruck oder können im Internet eingesehen werden. Auch kann man sich per E-Mail, Telefon oder vor Ort bei der Zentralen Studienberatung informieren.
Prinzipiell besteht ein Studium vor allem aus Vorlesungen, Seminaren, Praktika, Tutorien und dem Selbststudium. Die Studieninhalte werden entweder in semesterbegleitenden Prüfungen oder in Abschlussprüfungen durch Klausuren oder mündliche Prüfungen abgefragt. Im Normalfall schließt man ein Studium mit einer wissenschaftlichen Examensarbeit ab.
Korrektur einer schriftlichen Arbeit
Man sollte sich gerade bei wichtigen schriftlichen Arbeiten nicht davor sträuben, eine professionelle Korrektur in Anspruch zu nehmen. Auch erfahrene Textverfasser haben Schwächen, die häufig erst durch Lektorat und Korrekturlesen von Diplomarbeiten und Bewerbungsunterlagen zutage gefördert werden. Um sich als angehender Akademiker weiterzuentwickeln, sollte man nicht nur die Rechtschreibung, Zeichensetzung und Grammatik überprüfen lassen. Auch die Logik, Transparenz und Schlüssigkeit des Textes sollten professionell korrigiert werden. Dies verbessert nicht nur die Bewertung, sondern bietet auch einen hohen Lerneffekt.
Finanzierung des Studiums
Falls es nicht möglich ist, das Studium aus eigenen Mitteln zu finanzieren, kann die Bundesausbildungsförderung (BAföG) Unterstützung bieten. Im Unterschied zu einem üblichen Darlehen gibt es hier keine fixe Schuldenlast. Die Abzahlung der BAföG-Darlehen orientiert sich an der finanziellen Situation nach dem Einstieg ins Berufsleben.
Wer einen Studentenjob hat, sollte gegebenenfalls darauf achten, dass er eine bestimmte Zahl an Arbeitsstunden und bestimmte Verdienstgrenzen nicht überschreitet. Beispielsweise kann ein Student, der mehr als 7680 Euro im Jahr verdient, Probleme bekommen. Es entfällt dann nämlich der Anspruch auf Kindergeld – rückwirkend.
Für Studierende gibt es viele Vergünstigungen. Dazu zählen unter anderem der verbilligte Eintritt ins Kino und Museum sowie Rabatte bei Reisen und Mobilfunktarifen. Einige Vergünstigungen kann man mit einem Internationalen Studentenausweis weltweit nutzen.
Darüber hinaus können Studenten mit besonderer Begabung bei verschiedenen Studienstiftungen ein Stipendium beantragen.