Mensch und seine Familie

Der Mensch und seine Familie – ein komplexes Thema. Beschäftigt man sich zunächst mit Erziehungsfragen, so stellt man fest, welch starke Auswirkung Erziehung auf einen Menschen hat. Es gibt mehrere Grundformen der Erziehung. Dazu zählen unter anderem der anti-autoritäre Ansatz, der Kindern besonders viele Freiheiten lässt, die demokratische Methode, bei der Eltern und Kinder vieles gemeinsam bestimmen und die autoritäre Herangehensweise, bei der die Eltern den Ton angeben. Entscheidend bei der Erziehung ist die emotionale und körperliche Nähe innerhalb der Familie. Diese wird das Kind nachhaltig beeinflussen. Kann es sich emotional auf die Eltern verlassen, so wird es ihm im späteren Leben leichter fallen, anderen Menschen zu vertrauen. Wird es zu oft vernachlässigt, so kann es psychische Schäden davontragen.

Gesundheit ist ebenfalls ein wichtiger Aspekt beim Familienleben. Neben regelmäßigem Sport, dem Besuch von kompetenten Ärzten und der Beachtung von Sicherheitsvorschriften sollte man im Interesse seiner Gesundheit auch auf die Ernährung achten. Gesunde Ernährung muss nicht teuer sein, wie das Forschungsinstitut für Kinderernährung Dortmund (FKE) belegt hat. Bei der Untersuchung wurden die aktuellen Empfehlungen für die Nährstoffzufuhr in Speisepläne umgesetzt. Das Ergebnis war, dass Kinder im Alter von 4 bis 6 Jahren etwa 3,14 Euro und Jugendliche zwischen 15 und 18 Jahren etwa 6,06 Euro pro Tag brauchen, um sich gesund zu ernähren. Eingekauft wurde in dieser Studie hauptsächlich beim Discounter, mit Ergänzungen aus dem Supermarkt.

In der Freizeit ist für viele Eltern vor allem Erholung wichtig, während Kinder die Welt erkunden wollen. Bei Gesellschaftsspielen wie Vier Gewinnt, Mühle oder, für die älteren Kinder, Schach können sich die Eltern entspannen, während die Kinder neue Spiele und Taktiken für sich entdecken können. Neben Brettspielen sind auch Spiele für drinnen und draußen wichtig für die soziale und körperliche Entwicklung von Kindern – ganz gleich ob es Bewegungs- oder Geschicklichkeitsspiele sind.

Auch die Senioren dürfen natürlich nicht vernachlässigt werden. Besteht für diese Pflegebedürftigkeit, so gelten für deren Betreuung ähnliche Regeln wie bei der Kindererziehung. Ist es nicht mehr möglich, sich selbstständig um sie zu kümmern, so sollte die Betreuung in entsprechenden Einrichtungen wie Altersheimen in Erwägung gezogen werden. Die Senioren werden dann von ausgebildetem Personal betreut, was unter anderem die Hilfe bei der Körperpflege, beim Essen, bei medizinischen Praktiken und bei körperlichen Übungen beinhaltet.